Erfasse, was du isst. Sieh, welche knochenrelevanten Nährstoffe deine Ernährung liefert.
Scann den Strichcode – dann holen wir Name und Nährwerte automatisch. Oft musst du danach nichts mehr eintippen.
Fotografier das Etikett – Zutatenliste und Nährwerte. Die Zutaten gleichen wir mit unserer Datenbank ab und holen so alle Vitamine & Mineralstoffe – genau die Werte, die auf der Packung fehlen.
Für den Start genügen Geburtsdatum, Größe und Gewicht – tippe dann unten auf „Zielwerte berechnen". Alles Weitere ist optional und verfeinert deine Zielwerte; du kannst es jederzeit ergänzen.
Bedarf unbekannt? Erfasse 2–3 Wochen bei stabilem Gewicht – dein Kalorien-Durchschnitt ist der Bedarf.
Prä = vor den Wechseljahren · Peri = in den Wechseljahren · Post = nach den Wechseljahren
Wähle deine Region – wir schätzen die Wasserhärte.
Mehr im Detail? Tippe auf eine Frage. Unklar? Frag einfach KI-Samuel.
Tippe unten auf „Hinzufügen" und such dein Lebensmittel – zum Beispiel „Vollmilch" oder „Käse, Ziege". Dann gibst du die Menge ein und wählst die Mahlzeit.
Mengen: Am genauesten ist Abwiegen in Gramm. Getränke trägst du in Millilitern ein. Bei vielen Lebensmitteln zeigt dir die App Alltagsmaße als Tipp-Knöpfe an, etwa „1 EL" oder „1 Scheibe".
Bitte alles eintragen: auch Snacks, Getränke und Wasser – calciumreiches Mineralwasser zählt richtig mit! Salz beim Kochen bitte auch eintragen, das ist wichtig für Natrium.
Marken: Bei Markenprodukten hilft oft die Sorte, z. B. „Fruchtgummi". Häufig Verwendetes und deine Favoriten (Stern ☆) stehen automatisch oben.
Findet die Suche dein Produkt nicht, legst du es selbst an – am schnellsten per Strichcode: Tippe auf den Strichcode-Knopf und fotografiere den Code auf der Packung. Viele Produkte sind damit sofort erkannt.
Ist das Produkt noch nicht bekannt, fotografierst du zusätzlich die Zutatenliste und die Nährwerttabelle – wir lesen die Werte aus und schätzen daraus die Mineralstoffe.
Eine kleine Verlässlichkeits-Anzeige (hoch / mittel / niedrig) sagt dir, wie sicher die geschätzten Werte sind. Die Nährwerte von der Packung selbst sind immer genau. Du kannst alles prüfen, bevor du speicherst.
Wenn du im Profil eine Unverträglichkeit angegeben hast, erscheint bei betroffenen Lebensmitteln ein kleines Zeichen. Tippe es an – dann steht der Grund im Klartext da.
🥛 Laktose · 🍎 Fruchtzucker · 🍬 Sorbit · 🌾 Gluten · 🥜 Nüsse · 🐟 Fisch · 🫘 Soja · 🥚 Ei · 🍷 Histamin · 🥩 Purin · 🧅 FODMAP (blähend) · ⛔ steht auf deiner Meide-Liste
Der große Ring oben zeigt deinen wichtigsten Wert des Tages. Darunter siehst du vier Wert-Kacheln mit weiteren Nährstoffen und die Mahlzeiten-Leiste.
Die Farben: Grün heißt „im Ziel", Gelb „fast geschafft", Rostrot „noch deutlich unter dem Ziel" (oder über einer Obergrenze wie bei Natrium).
Welche Werte angezeigt werden, bestimmst du selbst: Tippe neben „Meine Nährstoffe" auf „ändern".
Weiter unten findest du alle knochenrelevanten Werte des Tages im Überblick – antippen zeigt dir Details und Lebensmittel-Tipps zu jedem Nährstoff.
KI-Samuel erreichst du über den Knopf oben rechts auf „Heute". Er kennt deine Zielwerte und dein Tagebuch – und er arbeitet richtig mit:
Fragen beantworten: „Was fehlt mir heute noch?", „Warum ist Calcium wichtig?", „Erkennst du Muster?"
Für dich eintragen: „Trag mir 200 ml Milch zum Frühstück ein" oder „Ich habe die ganze Woche mein Leinsamen-Müsli vergessen – trag es nach." Auch Korrekturen und die Einkaufsliste erledigt er auf Zuruf.
Fotos verstehen: Schick ihm mit dem Kamera-Knopf ein Foto von einem Produkt, einem Nährwert-Etikett oder deinem Teller. Er sagt dir, was es ist und wie du es am besten einträgst – die Mengen fragt er bei dir nach, damit alles genau bleibt.
Erinnern: Sag zum Beispiel „Erinnere mich, wenn ich bis 16 Uhr zu wenig Calcium habe" – der Hinweis erscheint dann auf dem „Heute"-Bildschirm.
Vor dem Löschen oder größeren Änderungen fragt er immer erst nach. Und bei allem, was über die Ernährung hinausgeht, verweist er dich freundlich auf dein nächstes Beratungsgespräch.
Ja. Bei KI-Samuel tippst du neben dem Eingabefeld auf das Mikrofon und sprichst einfach – zum Beispiel „Trag mir einen Joghurt zum Frühstück ein". Deine Worte erscheinen dann als Text im Feld.
Du kannst den Text vor dem Absenden noch lesen und ändern – er wird nicht von allein verschickt. Beim ersten Mal fragt dein Gerät nach der Erlaubnis für das Mikrofon; tippe auf „Erlauben".
Rezepte: Wenn du ein Gericht öfter isst, leg es einmal als Rezept an – unter „Ich" bei „Meine Rezepte" oder einfach per KI-Samuel („Leg mein Porridge als Rezept an: 50 g Haferflocken, 200 ml Milch …"). Danach trägst du es mit einem Tipp als ganze Portion ein.
Automatische Einträge: Für Dinge, die du regelmäßig zu dir nimmst (dein Mineralwasser, deine Leinsamen), setzt du beim Eintragen den Haken „Automatisch eintragen" und wählst, wann: jeden Tag, nur an bestimmten Wochentagen oder für eine Weile (z. B. „Mo + Do für 3 Wochen"). Die App bucht das dann von selbst. Pausieren oder beenden kannst du es jederzeit unter „Ich" → „Regelmäßige Einträge".
Urlaub oder krank? Trag unter „Ich" → „Ausnahmezeiten" ein, wann du weg oder krank bist. In dieser Zeit pausieren automatische Einträge und Erinnerungen, und diese Tage werden gesondert betrachtet – ganz ohne Zielwert-Druck. Sobald es dir wieder gut geht, beendest du die Ausnahmezeit mit einem Tipp.
Unter „Verlauf" siehst du jeden erfassten Tag: alle Mahlzeiten mit ihren Nährwerten. Über das Kalender-Symbol springst du zu einem bestimmten Tag.
Falsch eingetragen? Tippe einfach auf den Eintrag – dann kannst du die Menge ändern oder ihn entfernen. Das geht auch bei früheren Tagen.
Für morgen vorausplanen: Über die Tages-Auswahl oben (Heute · Gestern · Morgen · Datum) kommst du auch zu morgen oder einem späteren Tag. Tippe beim gewünschten Tag auf „+ Ergänzen" und leg dir deine Mahlzeiten schon im Voraus zurecht. Der normale „Hinzufügen"-Knopf unten bucht immer für heute.
Die Trends zeigen dir für jeden Nährstoff, wie du über Wochen und Monate liegst – mit wählbarem Zeitraum. So siehst du schwarz auf weiß, was sich verbessert.
Deine Zielwerte werden nach der Knochenstark-Methode aus deinen Angaben berechnet – Alter, Größe, Gewicht, Aktivität und mehr. Sie sind also deine persönlichen Werte, keine Pauschalzahlen.
Unter „Ich" → „Meine Zielwerte" siehst du alle Werte und die Erklärung dazu. Ändern sich deine Angaben, rechnet die App neu.
Wichtig: Wiege dich etwa einmal pro Woche und trag das Gewicht ein – es fließt direkt in deine Zielwerte ein. Deinen Gewichtsverlauf siehst du unter „Ich" als Kurve.
Wenn du magst, kannst du unter „Ich" das Symptomtagebuch einschalten. Die App fragt dich dann einmal am Tag kurz, wie es dir geht – zum Beispiel Blähungen, Durchfall oder Verstopfung.
Mit der Zeit sucht die App nach möglichen Zusammenhängen zwischen deinem Essen und deinen Symptomen und zeigt dir, was auffällt. Das ist ein Hinweis zum Beobachten – eine Einordnung besprichst du am besten im Beratungsgespräch.
Nahrungsergänzung in Kapseln oder Tabletten trägst du nicht ein – bring sie stattdessen mit ins nächste Beratungsgespräch, dort gehören sie hin. Proteinpulver und Kollagen zählen als Lebensmittel und sind ganz normal in der App.
Eine Prise Gewürz darfst du weglassen. Ab etwa einem Teelöffel bitte eintragen – Kräuter und Gewürze liefern dann durchaus messbare Nährstoffe.
Im Restaurant: Wähle das ähnlichste Gericht aus der Datenbank und schätze die Menge – das ist genau genug. Im Zweifel hilft dir KI-Samuel.
Ja. Alles, was du einträgst, wird automatisch verschlüsselt auf den Server übertragen. Unter „Ich" → Einstellungen siehst du bei „Daten-Sicherung", wann zuletzt gesichert wurde.
Meldest du dich auf einem anderen Gerät an (Handy, Tablet, Computer), ist alles wieder da. Auch ohne Internet kannst du weiter eintragen – die App überträgt es, sobald du wieder Verbindung hast.
Beim Abmelden werden deine Daten vom Gerät entfernt – auf dem Server bleiben sie sicher gespeichert.
Ja. Unter „Ich" → Einstellungen gibt es die Umzugshilfe: Hast du bisher eine andere App genutzt (zum Beispiel Cronometer oder FDDB), exportierst du dort deine Einträge als Datei und lädst sie hier hoch – die App ordnet die Lebensmittel automatisch zu.
Deine eigenen Nährkompass-Daten kannst du jederzeit als Datei exportieren, um sie zu sichern oder weiterzugeben.
Damit du nachvollziehen kannst, worauf jeder Nährwert beruht: Hier ist das vollständige Quellenverzeichnis des Nährkompass. Tippe auf einen Punkt, um die Details und wissenschaftlichen Zitate aufzuklappen.
Hinter dem Nährkompass steht eine sorgfältig zusammengeführte Datenbank mit rund 10.000 Lebensmitteln. Sie kombiniert die führenden amtlichen Nährwerttabellen mit wissenschaftlicher Fachliteratur – und wird für die Knochengesundheit besonders um Werte ergänzt, die anderswo fehlen.
Grundprinzip: Für jedes Lebensmittel gilt der Wert der verlässlichsten Quelle (feste Prioritäten-Reihenfolge).
Vollständiges technisches Verzeichnis (Stand 2026-10-23) mit allen Zitaten unten. Detail-Zuordnung je Einzelwert liegt in der Datenbank hinterlegt.
Bundeslebensmittelschlüssel (BLS) 4.0 – Max Rubner-Institut (MRI), Deutschland, Daten-Release 2025. Grundstamm mit über 7.000 Lebensmitteln und rund 140 Nährwertspalten (höchste Priorität).
Schweizer Nährwertdatenbank – Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV), Schweiz. rund 1.200 Lebensmittel inkl. Dichte-Angaben (Priorität 2).
USDA FoodData Central – SR Legacy – US-Landwirtschaftsministerium, Release April 2018. rund 7.800 Lebensmittel; zusätzlich für die Dichte-Ableitung aus Volumenportionen (Priorität 3).
USDA FoodData Central – Foundation Foods – US-Landwirtschaftsministerium, Release 2026-04-30. rund 400 analytisch besonders hochwertige Lebensmittel (Priorität 4).
Fineli, Release 20 – Finnish Institute for Health and Welfare (THL), Finnland. Ergänzungsquelle für Spurenelemente (Chrom, Molybdän, Jod, Selen, Fluorid, Mangan) und Phytosterole; füllt nur Lücken, die Hauptdatenbanken behalten Vorrang.
Frida, Version 5.5 – DTU Fødevareinstituttet (Technische Universität Dänemark). Ergänzungsquelle für Selen, Jod, Chrom, Molybdän, Cholin, Vitamin K2 (MK-4/MK-7), Vitamin D2/D3, Biotin, Bor und Oxalat; füllt nur Lücken, die Hauptdatenbanken behalten Vorrang.
CoFID 2021 – McCance and Widdowson's „The Composition of Foods Integrated Dataset", Public Health England (Großbritannien). Ergänzungsquelle für Selen, Jod, Vitamin D, Vitamin K1, Biotin, Pantothensäure und Phytosterole; füllt nur Lücken.
AFCD Release 3 – Australian Food Composition Database, Food Standards Australia New Zealand (FSANZ, 2025). Ergänzungsquelle für Selen, Jod, Chrom, Molybdän, Fluorid, Biotin, Vitamin D2/D3, Oxalat, Schwefel und Lycopin; füllt nur Lücken.
Ciqual 2020 – Französische Nährwerttabelle, ANSES (Agence nationale de sécurité sanitaire), englische Ausgabe. Ergänzungsquelle für Jod, Selen, Vitamin D, Vitamin K1/K2 und Pantothensäure; füllt nur Lücken.
Matvaretabellen – Norwegische Lebensmitteltabelle, Mattilsynet (Norwegische Lebensmittelbehörde). Ergänzungsquelle für Jod, Selen und Vitamin D – besonders stark bei Fisch und Meeresfrüchten; füllt nur Lücken.
Livsmedelsdatabasen – Schwedische Lebensmitteldatenbank, Livsmedelsverket (Schwedische Lebensmittelbehörde). Ergänzungsquelle für Selen und Vitamin D; füllt nur Lücken.
Zitierweise & Lizenz:
Max Rubner-Institut (2025): Bundeslebensmittelschlüssel (BLS), Version 4.0 – Deutsche Nährstoffdatenbank. Karlsruhe. (Lizenz: CC BY 4.0)
U.S. Department of Agriculture, Agricultural Research Service: FoodData Central (SR Legacy 2018; Foundation Foods 2026). Gemeinfrei / Public Domain.
Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV): Schweizer Nährwertdatenbank.
Finnish Institute for Health and Welfare (THL): Fineli – Finnish Food Composition Database, Release 20. Helsinki. (Lizenz: CC BY 4.0)
Langwagen, J. et al.: Frida – Food Data, Version 5.5. DTU Fødevareinstituttet, Kgs. Lyngby, Dänemark. doi.org/10.11583/DTU.29500682 (Lizenz: CC BY 4.0)
Public Health England (2021): McCance and Widdowson's The Composition of Foods Integrated Dataset (CoFID). (Lizenz: Open Government Licence v3.0, enthält Informationen des öffentlichen Sektors)
U.S. Department of Agriculture, ARS: USDA's Expanded Flavonoid Database for the Assessment of Dietary Intakes, Release 1.1 (2015). Gemeinfrei / Public Domain.
Food Standards Australia New Zealand (2025): Australian Food Composition Database, Release 3. (Lizenz: CC BY 4.0)
ANSES (2020): Ciqual French food composition table, English version. ciqual.anses.fr (Lizenz: Licence Ouverte / Open Licence etalab)
Mattilsynet: Matvaretabellen – The Norwegian Food Composition Table. matvaretabellen.no (Lizenz: NLOD 2.0)
Livsmedelsverket: Livsmedelsdatabasen – The Swedish Food Composition Database. livsmedelsverket.se (Lizenz: CC BY 4.0)
AnFooD 2.0 – FAO/INFOODS Analytical Food Composition Database v2.0: Ergänzung von Aminosäuren und Mineralstoffen.
PhyFoodComp 1.0 – FAO/INFOODS/IZiNCG Global Food Composition Database for Phytate (© FAO/IZiNCG 2018): Phytatgehalte.
Density Database v2.0 – FAO/INFOODS Density Database v2: Dichtewerte (g/ml) für die Milliliter-↔-Gramm-Umrechnung.
PulsesDM 1.0 – FAO 2017, Database for Pulses on Dry Matter Basis (Grande, Stadlmayr et al.): Hülsenfrüchte auf Trockenmasse-Basis.
Eine eigens kuratierte Liste von rund 1.620 Mineral- und Heilwässern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz – calciumreiche Wässer sind für die Knochen wichtig.
Die Werte (v. a. Calcium, Magnesium, Natrium, Kalium pro 100 ml) stammen aus der Datenbank mineralienrechner.de, die die offiziellen Analyse-Angaben der Mineralwässer (Flaschenetiketten / Herstelleranalysen) zusammenträgt.
Bor: Medianwerte aus mehreren unabhängigen, peer-reviewten Analysestudien (ICP-AES/ICP-MS, u. a. Korea, Australien, USA, Türkei; rund 300 Lebensmittel) sowie Daten der WHO (Environmental Health Criteria 204). Jeder Einzelwert ist in der internen Quellendatenbank mit exaktem Zitat hinterlegt.
Silizium: basiert auf der britischen Silizium-Datenbank (207 Lebensmittel, ICP-OES) und weiteren peer-reviewten Analysen (FDA-Review, Framingham-Kohorte, Belgien, Polen); Einzelzitate in der internen Quellendatenbank.
- Palmer et al. (2021): Quantifying dietary vitamin K – K1/MK-4/MK-7 per LC-MS/MS in 60 Lebensmitteln (Frontiers in Nutrition, frei zugänglich, CC BY 4.0)
- Manoury et al. (2013): Vitamin K2 in 62 fermentierten Milchprodukten, MK-6–MK-10 (J. Dairy Science 96:1335, frei zugänglich) – Kategorie-Mediane; belegt zudem, dass Joghurt und Mozzarella (thermophile Kulturen) kein K2 enthalten
- Akbulut et al. (2020): Vitamin K2 – a neglected player (Nutrients, frei zugänglich)
- Altuncu et al. (2024): Vitamin K bei Kefir-/Joghurt-Fermentation (Food Sci. Nutr., frei zugänglich)
- dazu weitere peer-reviewte Käse- und Milchprodukt-Analysen (Schweiz, Dänemark, Japan); Einzelzitate in der internen Quellendatenbank
Oxalat (bindet Calcium):
- Salgado et al. (2023), Foods 12:3201 (frei zugänglich, CC BY): Review mit Medianen über die Primärstudien
- dazu die maßgeblichen peer-reviewten Primärstudien (HPLC-/Enzymatik-Analysen der Arbeitsgruppen Bonn, Lincoln/Neuseeland, Wyoming: gesamt + löslich, roh/gedünstet/gekocht, Getreide, Grüntee, Säfte & Nektare); Einzelzitate je Wert in der internen Quellendatenbank
Phytat (bindet Calcium): Schlemmer et al. (2009), Mol. Nutr. Food Res. – zusätzlich zu PhyFoodComp 1.0.
Isoflavone (Phytoöstrogene): USDA Isoflavone Database Release 2.0 (Bhagwat, Haytowitz & Holden 2008), 545 Lebensmittel (Gesamt, Daidzein, Genistein, Glycitein).
Flavonoide (sekundäre Pflanzenstoffe, 5 Klassen + Gesamtsumme): USDA's Expanded Flavonoid Database for the Assessment of Dietary Intakes, Release 1.1 (Dezember 2015) – rund 2.600 Lebensmittel, 29 Einzelverbindungen zu Klassensummen zusammengefasst (Flavonole, Flavan-3-ole, Flavanone, Flavone, Anthocyane). Gemeinfrei / Public Domain.
Koffein: EFSA (2015): Scientific Opinion on the safety of caffeine, EFSA Journal 13(5):4102 – Referenzgehalte Kaffee/Espresso/Tee; ergänzt um Standardwerte für Cola, Energydrinks, Kakao. Einzelwerte für Koffein/Phytat/Oxalat auch aus USDA FoodData Central.
Diese Angaben helfen dir, wenn du eine Unverträglichkeit hast. Du schaltest sie in der Einrichtung frei – dann erscheinen passende Hinweise und kritische Lebensmittel werden aus den Vorschlägen herausgehalten. Es sind Orientierungswerte und ersetzen keine ärztliche Abklärung.
Allergene (EU-14): regelbasiert gekennzeichnet für rund 3.700 Lebensmittel nach der EU-Kennzeichnungsliste (LMIV, Anhang II). Bedeutung: „enthält typischerweise" – bei einer echten Allergie zählt immer die Packung des konkreten Produkts.
Histamin: kategoriale Verträglichkeits-Einstufung (gut verträglich bis hoch) für rund 470 Lebensmittel, angelehnt an die SIGHI-Liste (Schweizerische Interessengemeinschaft Histamin-Intoleranz, 2024) im Abgleich mit Fachleitlinien. Bewusst keine Milligramm-Werte, da Histamin je nach Reife und Lagerung stark schwankt.
Purine: Harnsäure-Äquivalente für rund 490 Lebensmittel (relevant bei Gicht) – v. a. nach Kaneko et al. (2014, Biol. Pharm. Bull.), der USDA/ODS-NIH Purine Database Release 3.0 (2026, Public Domain; Umrechnung der Purinbasen in Harnsäure-Äquivalente über die Molekülmassen) und klinischen Purintabellen, Medianwerte.
FODMAP: Fruktane, Galaktane (GOS) und Zuckeralkohole aus der peer-reviewten Fachliteratur – namentlich frei zugänglich: Liljebo et al. (2020, BMC Nutrition, CC BY) und Ispiryan et al. (2020, J. Cereal Science, glutenfreie Mehle und Pseudogetreide); dazu die etablierten Monash-/King's-College-Primärstudien (Fruktane, GOS, Sorbit/Mannit, Brote; Einzelzitate in der internen Quellendatenbank) – ergänzt um die ohnehin vorhandenen Fructose-, Laktose- und Sorbitwerte.
Lösliche/unlösliche Ballaststoffe: Frida (AOAC-Fraktionen), USDA-Analysen (70 Lebensmittel) sowie Löslichkeits-Anteile aus der Fachliteratur, angewendet auf den eigenen Gesamt-Ballaststoffwert; Einzelzitate in der internen Quellendatenbank.
Phytosterole: zusätzlich zu Fineli/CoFID: peer-reviewte Analysen aus Finnland (Gemüse/Obst/Beeren) und Schweden (Getreideprodukte); Einzelzitate in der internen Quellendatenbank.
Jod in zubereiteten Lebensmitteln: BfR-MEAL-Studie (Bundesinstitut für Risikobewertung, erste nationale Total-Diet-Studie Deutschlands; Studienbeschreibung: Sarvan et al. 2017). Gehaltsdaten „Occurrence of iodine in prepared foods", frei verfügbar; Mediane über Saison/Region/Anbauweise.
Garvarianten: Wo für eine Garvariante kein Messwert existiert, wird er aus der rohen Basis abgeleitet – mit Nährstoff-Erhaltungsfaktoren nach USDA Table of Nutrient Retention Factors, Release 6 (Public Domain) und dokumentierten Konzentrierungs-Faktoren. Jod wird wegen seiner Flüchtigkeit bewusst nicht abgeleitet, sondern nur gemessen übernommen.
Für gängige Eiweißpräparate (als Lebensmittel), aus wissenschaftlichen Quellen und gemittelten deutschen Produktetiketten:
- Gorissen et al. (2018): Amino acid composition of plant-based protein isolates, Amino Acids 50:1685 (Erbse, Reis, Hanf, Lupine)
- Vaher et al. (2024), Foods 13:3901 (Whey WPC/WPI/WPH)
- Hu et al. (2017), Marine Drugs 15:102 (Fischkollagen)
- USDA FDC-Einträge (Sojaproteinisolat, Eiklar, Gelatine) + Hersteller-Spezifikationen (Gelita/Peptan, Rousselot)
Etiketten u. a. von ESN, Myprotein, Bulk, foodspring, Weider, Optimum Nutrition, KoRo, Sunwarrior, Vivo Life (2–7 Marken je Kategorie).
Manuelle Kuratierung (rund 125 Lebensmittel): Produkte, die in den amtlichen Tabellen fehlen – Pulver und Konzentrate (Baobab, Maca, Hefeflocken …), pflanzliche Alternativen, bestimmte Markenprodukte (u. a. ESN- und More-Nutrition-Proteinpulver nach aktuellen Herstellerangaben, Mikronährstoffe aus der jeweiligen Proteinrohstoff-Klasse). Jeder Wert ist einzeln mit Quelle belegt (USDA-Kennung, Herstelleretikett oder Studie), hinterlegt in der Datenbank.
Beim Zusammenführen werden alle Quellen auf Plausibilität geprüft: physikalisch unmögliche oder offensichtlich fehlerhafte Werte (z. B. Einheiten-Tippfehler) werden entfernt oder korrigiert und in einer eigenen Korrektur-Liste dokumentiert. Auch einzelne Publikationen wurden bewusst ausgeschlossen (reine Reviews ohne Messwerte, Trockenmasse ohne Wassergehalt, unkritische Sekundär-Kompilationen).
Fachliche Leitung und Freigabe: Samuel Kochenburger, M. Sc. Ernährungsmedizin (Knochenstark-Methode).
- Open Food Facts (12,6-GB-Datenbank): wird beim Etikett-/Barcode-Scan zur Gegenprüfung neuer Produkte genutzt – nicht als Teil der Grunddatenbank, sondern als unabhängiger Abgleich beim Scannen.
Alle Werte gelten pro 100 g (Getränke pro 100 ml) und sind Richtwerte. Naturprodukte schwanken je nach Sorte, Boden, Reife und Charge – deine konkrete Packung kann abweichen.
Gerichte beruhen auf einer Standardrezeptur – deine Zubereitung kann abweichen.
Wo eine Quelle einen Wert nicht hergibt, bleibt er ehrlich leer: Er wird als „keine Angabe" angezeigt und nicht als 0 – denn ein fehlender Wert bedeutet „unbekannt", nicht „nicht enthalten". Fehlt der Wert nur für einen Teil deiner Lebensmittel, zeigt die Tagessumme „mind. …" (mindestens so viel). Für die Einschätzung deiner Ernährung ist das mehr als genau genug; eine labormedizinische Messung ersetzt es nicht.